zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite
Titelcover der aktuelle Ausgabe 1/2017 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

Lesen Sie hier
 
Ausgaben-Index 1972 bis heute
Chronologisch- thematische Liste aller Hefte von 1972-heute
Autoren-Index 1972 bis heute
Alphabetische Liste aller Autoren und Ihrer Artikel
Unsere aktuelle Ausgabe 1/2017 zum Thema
«Unser tägliches Brot (Vaterunser III)»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Holger Zaborowski
UNSER TÄGLICHES BROT (Vaterunser III)

Das Vaterunser ist das wichtigste Gebet der Christen. Dieses christliche Ur- oder Grundgebet geht nämlich auf Jesus selbst zurück und verdeutlicht mit wenigen Worten, was im Zentrum des christlichen Glaubens steht. Die theologische Tiefe des Vaterunsers wird allerdings oft übersehen – vor allem deshalb, weil sein Text so bekannt ist und es so oft gebetet wird. Man wägt sich in der Sicherheit, die Worte dieses Gebetes gut zu kennen. In bestimmten Situationen kann die Vertrautheit mit diesem Text hilfreich sein. Man muss nicht erst nach Worten suchen. Die Worte kommen von selbst und man kann sich ihnen anvertrauen und fast blind folgen. Doch manchmal erstarrt man auch in bloß äußerlichen Routinen, wenn man das Vaterunser spricht. Man hat sich an bestimmte Übersetzungen oder Interpretationen gewöhnt oder hört vielleicht gar nicht mehr auf die Worte, die man vor sich hin sagt. Man wiederholt den Text, ohne ihn wieder in die Gegenwart zu holen oder neu mit Leben zu füllen.

Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 1
Jean-Luc Marion
REALISIEREN WIR DIE REALPRÄSENZ?
Vom Sinn der eucharistischen Anbetung

Was meint die wirkliche Gegenwart (Realpräsenz) Christi in der Eucharistie, und was hat die eucharistische Anbetung damit zu tun? In den Auseinandersetzungen über die eucharistische Gegenwart und über den Ort der Eucharistie in der Liturgie und im Leben der Christen – Auseinandersetzungen, die heute weitgehend der Vergangenheit angehören – wurde öfters darauf hingewiesen, wie gefährlich es wäre, die Eucharistie unabhängig von der liturgischen Feier und von der feiernden Gemeinde zu betrachten. Das könnte dazu führen, die eucharistischen Gestalten zu einem heiligen «Ding», oder gar zu einer Art Idol zu machen. In der eucharistischen Anbetung liegt diese Gefahr besonders nahe; denn dort wird die konsekrierte Hostie unabhängig von der Messfeier für eine sozusagen zeitlose Verehrung «ausgesetzt».
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 2
Ingeborg Gabriel
DAS TÄGLICHE BROT FÜR ALLE

Welternährung als Gerechtigkeitsfrage der Gegenwart


Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDie Bitte um das tägliche Brot und damit um die Grundlage des physischen Lebens und Überlebens war für Menschen immer und überall von existentieller Dringlichkeit. Ihr Ort im Vaterunser zeigt zudem, dass das Christentum keine Trennung von Spiritualität und Materialität, von Leben und Geist kennt. Beides ist für die menschliche Existenz in gleicher Weise notwendig und daher in das christliche Heilsverständnis einbezogen. Weder lebt der Mensch vom Brot allein, noch kann er ohne Brot leben. Eine entmaterialisierte Theologie, wie sie als Reaktion auf einen modernen Materialismus teils praktiziert wurde und wird, ist in ihrer Welt- und Lebensferne dem christlichen Glauben nicht gemäß. Jedes irdische Leben braucht Nahrung. Es braucht Lebensmittel. Der Mangel an Nahrung beeinträchtigt und zerstört letztlich die physische Existenz. Mehr noch: Er erniedrigt und demütigt Menschen. Die Frage der Welternährung, die Bitte um das tägliche Brot für alle, ist damit eine eminent ethische wie theologische Frage.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 3
Thomas Söding
EHE AUS LIEBE
Der Ansatz des Kolosser- und Epheserbriefes

Alte Liebe
Wenn das mein Nächster
Ist den ich lieben soll
Wie mich selbst: kein
Problem mit dir
Keiner sonst
So nah
Gabriele Wohmann

Die neutestamentlichen Briefe an die Kolosser und Epheser, die von der Exegese meist einer Paulusschule zugerechnet werden, lösen in modernen Gesellschaften Empörung aus, weil sie die Unterordnung der Ehefrau unter ihren Mann lehren (Kol 3, 18; Eph 5, 22). Sie können aber auch Erstaunen auslösen, weil sie – soweit die Quellen sprechen – als erste Texte die Ehemänner auffordern, ihre Frauen zu lieben und dabei den in der Bibel denkbar stärksten Begriff der Agape verwenden (Kol 3, 19; Eph 5, 25). Für die katholische und die orthodoxe Kirche ist der Epheserbrief ein wichtiges Argument, um die Sakramentalität der Ehe zu begründen, weil die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau, die mit der Schöpfungsgeschichte eingespielt wird (Gen 2, 24), auf das Geheimnis der Liebe Christi zur Kirche gedeutet wird, zumal die Vulgata, die lateinische Bibelübersetzung, die lange Zeit der Standardtext im Westen war, das griechische Mysterion mit sacramentum übersetzt (Eph 5, 31f). Diese prominente Rezeption wird jedoch von der historisch-kritischen Exegese (ursprünglich evangelischer Provenienz) als Projektion betrachtet. Deshalb bündeln sich in der Lektüre der Briefpassagen grundlegende Fragen der Schrifthermeneutik mit der Suche nach einer Theologie der Liebe, die nicht nur schriftgemäß, sondern auch aktuell und relevant sein will, weil sie heute gelebt werden soll.
Lesen Sie mehr...   

Sie haben die Wahl ...
weitere Infos zu unseren Abonnements

NEU!

Komfortabler Online-Bereich mit Archiv-, Download- und Suchfunktion sowie komplettem Autorenregister.

Online-Ausgabe einsehen

Online-Ausgabe bestellen
Unsere Autoren
Hier erhalten Sie einen Überblick unserer Autoren.
Newsletter
Unser Newsletter informiert Sie über die Inhalte der neuesten Ausgabe.
Die internationalen Ausgaben von Communio
Internationale Ausgaben von Communio
Internationale Ausgaben von Communio finden Sie hier.
Verein der Freunde und Förderer Communio e.V.
Allgemeines zu unserem Verein
Sie wollen unserem Verein beitreten?
Vereinssatzung

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


Communio
Telefon: +49 (0) 711 44 06-140 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum