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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Unsere aktuelle Ausgabe 2/2017 zum Thema
«Religion und Gewalt»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Jan-Heiner Tück
RELIGION UND GEWALT

Das Kreuz Christi ist für uns das Zeichen des Gottes,
der an die Stelle der Gewalt das Mitleiden und das Mitlieben setzt.
Benedikt XVI. in Assisi, 2011


Unvergessen sind die Bilder von den einstürzenden Zwillingstürmen in New York am 11. September 2001. Dschihadistische Attentäter hatten voll besetzte Passagierflugzeuge in Bomben verwandelt und die hoch aufragenden Zitadellen des World Trade Center in Schutt und Asche gelegt. Die Absicht der Attentäter, in der westlichen Hemisphäre ein Gefühl der Unsicherheit und Angst zu erzeugen, ist aufgegangen. Eine ganze Serie weiterer Anschläge in den Metropolen Europas und anderswo hat in den letzten Jahren dem diffusen Gefühl weiter Nahrung gegeben, jeder könne jederzeit an jedem x-beliebigem Ort ein Anschlagsopfer des islamistischen Terrors werden. Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen, die seitdem getroffen wurden, um die offenen Gesellschaften zu schützen, haben den Nebeneffekt, dass sie die Freiheit, die sie doch verteidigen wollen, zugleich gefährden. Jedenfalls sind wir der gläsernen Gesellschaft – bislang ein literarischer Topos negativer Utopien – ein gutes Stück näher gekommen.

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Leseprobe 1
Hans Maier
COMPELLE INTRARE
Zur theologischen Rechtfertigung des Glaubenszwanges im abendländischen Christentum

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag1. Die Ausgangslage

Der sittlichen Pflicht, die Wahrheit zu suchen und der erkannten Wahrheit zu folgen, kann der Mensch nur in völliger Freiheit entsprechen. Daher verbietet sich staatlicher oder kirchlicher Zwang in Religionsdingen von selbst. Diese Einsicht war in der christlichen Theologie schon früh verbreitet und ist in vielen patristischen Texten belegt. In ihnen spiegelt sich die Befreiung des christlichen Glaubens vom Druck der antiken Staatskulte: an die Stelle kollektiver Rituale trat immer stärker das persönliche Bekenntnis von Einzelnen.
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Leseprobe 2
Martin Rhonheimer
CHRISTENTUM, ISLAM UND EUROPA

Welche Leitkultur braucht der säkulare Rechtsstaat?


1. Der Islam in Europa – eine Herausforderung für den säkularen Rechtsstaat

Der Islam ist eine Religion, die sich nicht nur als Offenbarungsglaube, kultische Praxis und ethisches Normgefüge, sondern ganz wesentlich auch als politische, rechtliche und soziale Ordnung versteht. Insofern erscheint der Islam – gerade als Religion – mit der politischen Kultur des freiheitlichen, säkularen Rechtsstaates nicht nur unvereinbar, sondern auch nicht in ihn integrierbar. Mögliche Gefahr ist ein Dauerkonflikt, der unser Rechtssystem und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einer ständigen Zerreißprobe aussetzt.
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Leseprobe 3
Helmuth Kiesel
IM OBERSCHWÄBISCHEN «VORZIMMER DES HIMMELS»
Martin Walser zum Neunzigsten

Am liebsten würde ich Martin Walser, der am 24. März seinen neunzigsten Geburtstag hat, hier einmal als Kirchendichter rühmen. Nicht wirklich im Ernst natürlich. Denn Martin Walser ist bekanntlich kein Kirchendichter, sondern, wenn man sein Schaffen mit einer prägnanten Formel benennen will, ein Dichter – und das heißt in diesem Fall: ein Verdichter – der menschlichen Daseinsweise unter den Bedingungen der ganz und gar säkularisierten und mit allen Wassern der Erkenntniskritik und Dialektik, der Transzendenzbezweiflung und Diesseitsfixierung, der Konsumorientierung und des Hedonismus gewaschenen, ja abgebrühten Moderne inklusive ihrer postmodernen Steigerungsform. Schon in seinem ersten Roman, Ehen in Philippsburg (1957), hat Walser ein feinfühliges und zugleich schonungsloses, zwischen Staunen und Kritik oszillierendes Bild dieses immer moderner, schicker und freizügiger, nur nicht unbedingt glücklicher werdenden Daseins geboten, und seine letzten großen Romane, Angstblüte (2006) und Muttersohn (2011), sind zeitgemäße Novellierungen und zugleich Steigerungen dieser modernen Daseinserkundung und -beschreibung, die den Finger immerzu eng am Puls der Zeit hat und die Kennworte der Epoche, ihre Reizvokabeln und Redensarten, zum Funkeln bringt. Ein Daseins- und Gegenwartsverdichter also, aber kein Kirchendichter.
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