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Titelcover der aktuelle Ausgabe 6/2017 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Unsere aktuelle Ausgabe 6/2017 zum Thema
«Bibel»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Thomas Söding
BIBEL

2017 ist nicht nur ein Gedenkjahr der Reformation. Obwohl nicht offiziell dazu ausgerufen, ist es auch ein Jahr der Bibel. Die neue Einheitsübersetzung (EÜ) ist erschienen, nach Jahren der Vorarbeit. Christoph Dohmen, einer der Revisoren, beschreibt ihre Charakteristika. Die Evangelische Kirche in Deutschland hat ihre Feierlichkeiten am 31. Oktober 2016 mit der Vorstellung der gleichfalls sorgfältig überarbeiteten «Lutherbibel» eröffnet. Corinna Dahlgrün, die an der Neuausgabe mitgewirkt hat, zeichnet «Luther» in die evangelische Kulturlandschaft ein, in der die Bibel als theologischer Leuchtturm strahlt.

Die Revisionsprozesse waren kein Ruhmesblatt der Ökumene, weil es – anders als früher – keine wechselseitige Beteiligung gegeben hat. Aber das Ergebnis ist nicht so, dass die Gräben zwischen den Konfessionen vertieft worden wären. Im Gegenteil. Auf evangelischer wie auf katholischer Seite hat sich vielmehr ein Interesse an der Bibel gezeigt, das von vielen nicht für möglich gehalten worden wäre. Die Auflagenzahlen beider Bibeln sind sehr hoch. Es gibt kein anderes Buch, das im «Land der Dichter und Denker» eine annähernd so hohe Aufmerksamkeit beim Lesepublikum gefunden hat.
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Leseprobe 1
Thomas Söding
LESEN, STAUNEN UND VERSTEHEN
Biblische Schriftzeichen

D«Was du siehst, schreibe in ein Buch» – Johannes von Patmos bezeugt, eine solche Stimme gehört und ihr Folge geleistet zu haben (Offb 1, 11). Als er sich umwendet, um zu erkennen, wer ihn angeredet hat, sieht er den Menschensohn in seiner erschreckenden Schönheit (Offb 1, 11–16). Sie haut ihn um: Er fällt wie tot zu Boden (Offb 1, 17) – bis Jesus ihm seine rechte Hand auflegt. Er richtet ihn auf, indem er sich selbst offenbart: Er ist der, der tot war und auferstanden ist (Offb 1, 17–18). Dann folgt die Wiederholung des Auftrages: «Was du gesehen hast, schreibe auf» (Ofb 1, 19). Wie ein roter Faden zieht sich durch das ganze Buch die Beteuerung: «Ich sah»; und was er sah, schrieb er auf.

Ohne diese Vision, die zur Inspiration wird, wäre die Johannesoffenbarung, die auf verschlungenen Wegen zum letzten Buch der Bibel geworden ist, nie entstanden. Durch diese Schrift wird die ganze Bibel für einen Ausblick ins himmlische Jerusalem geöffnet, in die Heilige Stadt, die ein neues, ein ewiges Paradies in sich birgt, offen für die Völker aller Welt, die sich vom Dreck der Sünde befreien lassen (Offb 21, 1–22, 5): durch den Menschensohn Jesus, der Johannes zu schreiben beauftragt, was er «gesehen» hat. Für das, was er sieht, muss Johannes beim Schreiben seine eigenen Worte finden; was er schreibt, muss eine Vorstellung von dem wiedergeben, was er gesehen hat. «Insofern dürfen wir Johannes nicht nur Seher und Schreiber nennen, sondern auch Autor».

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Leseprobe 2
Patrick Roth
SIMSONS QUELL
Vom Übersetzen heiliger Bilder

Lassen Sie mich einmal bewußt mit einigen Thesen über die neuesten großartigen Übersetzungen hinaussehen, die Übersetzungen der letzten Jahrzehnte miteingeschlossen.

Ich frage mich: Wo bleibt bei all der akribischen Arbeit eigentlich der Geist der heiligen Texte, der Geist der Evangelien, der Geist der Bibel? Die Texte sind übersetzt – auch der Geist ihrer Inhalte? Dieser Geist entflieht uns doch immer mehr! Dabei sind wir wahrscheinlich der heimlichen Ansicht: Wenn wir’s nur «richtiger» übersetzen, gerechter – ob näher am O riginal oder näher unserer Alltagssprache –, dann wird er sich schon einstellen, der Geist. Wir versuchen, ihn mehr oder weniger bewußt mit einer neuen Sprache zu fassen, aber wir kommen nicht dran!

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Leseprobe 3
Hans Maier / Tobias Mayer / Christian Stoll
DIE BUNDESTAGSWAHL 2017 UND DIE CHRISTEN
Ein Gespräch mit Hans Maier zu den politischen Verschiebungen der Gegenwart

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragWir dokumentieren hier ein Redaktionsgespräch mit dem Herausgeber und Gründungsmitglied dieser Zeitschrift, Hans Maier, Politologe und ehemaliger Staats minister für Unterricht und Kultus in Bayern – und seit gut 40 Jahren Mitglied der CSU. Das Gespräch führten Tobias Mayer und Christian Stoll.

Herr Professor Maier, am 24. September 2017 fand die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt. Würden Sie sagen, es war eine historische Wahl?

HANS MAIER: Einiges war unerwartet. Das Wahlergebnis widersprach ja den Voraussagen der Demoskopen. Das kommt häufig vor, aber in diesem Fall hat es doch erstaunt, dass der vorausgesagte Mehrheitsgewinn der Union ausgeblieben ist, im Gegenteil, sie ist abgefallen, aber auch die SPD hat verloren. Das Parteiensystem hat sich weiter pluralisiert – eine Tendenz seit 20 Jahren. Dem künftigen Bundestag werden sieben Parteien angehören, die Kleinen sind größer geworden, die Großen kleiner. Das ist also auf der einen Seite eine Fortsetzung eines kontinuierlichen Prozesses. Aber zugleich ist es ein Absturz der Parteien, die die Große Koalition getragen haben. Wenn man sich die Ergebnisse anschaut: Die Große Koalition hätte noch eine satte Mehrheit; dagegen hätte Schwarz-Gelb, das war 2009 die Alternative zur ersten großen Koalition, keine Mehrheit; also bleibt «Jamaika». Wirklich neu ist, dass die Unionsparteien so unerwartet stark abgesunken sind.

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