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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCKJan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOPJulia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Unsere aktuelle Ausgabe 5/2021 zum Thema
«ZUR THEOLOGIE JOSEPH RATZINGERS»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Jan-Heiner Tück
ZUR THEOLOGIE JOSEPH RATZINGERS

An der Schwelle zum 50. Jahr ihres Bestehens widmet sich die vorliegende Ausgabe der Zeitschrift Communio der Theologie von Joseph Ratzinger – Benedikt XVI. Als Gründungsherausgeber hat er sich wiederholt zum Programm der Communio geäußert und die Geschichte der Entstehung der Zeitschrift dargelegt.1 Noch im Oktober 2012 hat er als Papst zum 40jährigen Jubiläum der Zeitschrift seine Verbundenheit mit der Communio in einem Geleitbrief zum Ausdruck gebracht. Die Idee zur Gründung der Zeitschrift erwuchs Ende der 1960er Jahre in Gesprächen der Internationalen Theologischen Kommission vor allem zwischen deutschen und französischen Mitgliedern heran. In der Zeit der postkonziliaren Orientierungskrise sollte ein internationales Organ der «lebendigen Aneignung der Hinterlassenschaft des II. Vatikanischen Konzils» dienen. Statt unter Berufung auf den Geist des Konzils über die Buchstaben der Dokumente flugs hinauszugehen, sollten die Reformimpulse des II. Vatikanums für die Kirche orientierend und mit wachem Gespür für die Zeit zur Geltung gebracht werden. Kein Traditionalismus oder Lehramtspositivismus also, aber auch keine Avantgarde-Theologie, die im Namen der Zukunftsfähigkeit von Kirche maßgebliche Orientierungen der Tradition abstreift und in ihrem Bedürfnis «anzukommen» unfreiwillig zur blassen Dublette gesellschaftlicher Trends degeneriert. Dabei verzichtete man auf ein zentralistisches Konzept. Statt wie die Zeitschrift Concilium in allen Sprachen identische Hefte zu publizieren, entschied man sich dafür, dass die vereinbarten Themen von den jeweiligen Communio-Editionen in ihren Sprach- und Kulturräumen eine je angepasste Fassung erhalten sollten. Vielfalt in der Einheit als Ausweis katholischer Weite.

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Leseprobe 1
Andreas Merkt
DIE KIRCHENVÄTER UND DAS "DILEMMA DER THEOLOGIE"
Zur patristischen Dimension im Denken des Theologen Joseph Ratzinger und des Papstes Benedikt XVI.


Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragWer in den Jahren 2007 bis 2009 an den Mittwochsaudienzen auf dem Petersplatz teilnahm, dürfte erstaunt gewesen sein: Der Heilige Vater sprach über Kirchenväter. Der Papst wollte den Gläubigen seine Liebe zu den Gestalten der frühen Kirche vermitteln. Und ganz besonders legte er sie den Theologen und Theologinnen ans Herz: Die Kirchenväter, so sein Wunsch, mögen «zu einem festen Bezugspunkt für alle Theologen der Kirche werden». Denn: «Das kann für ihre Reflexion auch über die Probleme unserer heutigen Zeit nur eine kostbare Bereicherung sein».1

Schon ein halbes Jahrhundert zuvor, im Jahre 1967, hat Joseph Ratzinger die Bedeutung der Väter für die heutige Theologie herausgestellt. Die Frage nach ihrer Aktualität sei keineswegs eine nebensächliche. Vielmehr zeige sich an ihr «das ganze Dilemma der Theologie, ihre Zerrissenheit zwischen Ressourcement und Aggiornamento, zwischen Rückwendung zu den Quellen und Verantwortung vor dem Heute auf das Morgen hin». 2 Dabei macht er deutlich: Für ihn kann es kein Aggiornamento geben ohne Ressourcement. Die Kirchenväter dienen als notwendiges Regulativ theologischer und kirchlicher Aktualisierungsbemühungen. Er verweist auf Denker wie Henri de Lubac und Jean Daniélou, deren Theologie sich gerade dadurch auszeichnete, dass sie aus alten Quellen heraus entwickelt worden war. Folgerichtig beteiligte Joseph Ratzinger sich kurz darauf an dem Projekt Hans Urs von Balthasars, «alle diejenigen zu sammeln, die Theologie […] ganz streng von ihren Quellen und Methoden her zu arbeiten entschieden waren» 3 und wurde so zum Mitherausgeber dieser Zeitschrift.

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Leseprobe 2
Ursula Schumacher
DER LOGOS IM HERZ DER KULTUREN Joseph Ratzingers
Joseph Ratzingers ‹dogmatische› Religionstheologie und der interreligiöse Dialog


Dass dem Austausch und der Verständigung unter den Religionen in einer zunehmend religionspluralen Gesellschaft eine stetig wachsende Bedeutung zukommt, ist eine Aussage, die von einem selten breiten theologischen Konsens getragen wird. Welche Zielsetzung verfolgt aber der interreligiöse Dialog? Auf welcher begrifflichen Basis entfaltet er sich? Welchen methodischen Vorgaben folgt er? Wie die Antworten auf diese und ähnliche Fragen, wie also Konzeption, Zielbestimmung und Bewertung des interreligiösen Dialogs ausfallen, darüber herrscht keineswegs Einigkeit, und die bestehenden Differenzen sind nicht unwesentlich von der jeweils zugrundegelegten Religionstheologie abhängig. Dieser Zusammenhang dürfte einerseits zwar evident, seine Formulierung sogar trivial sein. Andererseits kann es aber dennoch als lohnenswert betrachtet werden, die damit näherhin insinuierten Mechanismen eingehender zu analysieren.

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Leseprobe 3
Peter Hoeres
KATHOLIZISMUS UND NATION – VOR 150 JAHREN UND HEUTE

1. Ein Spannungsverhältnis

Zwischen Katholizismus als Repräsentationsform einer universalen Religion, die jeden Menschen in die Gemeinschaft Christi berufen will und mit Christi Erlösungstat jedem Menschen ein Heilsangebot unterbreitet, und der Bindung an die natio, die Geburtsherkunft, die Sippe, das Volk und die moderne politische Nation besteht ein Spannungsverhältnis. Die Apostel wurden von Jesus plötzlich berufen und ließen ihre Familien zurück, um ihm zu folgen. Das Apostelkonzil sprengte später die Bindung an die jüdische Religion und das jüdische Volk; die Christen wandten sich nun auch direkt an die Heiden. Die Mission sollte die Heilsbotschaft zu allen Völkern bringen. Die Kirche war katholisch und wurde seit dem zweiten Jahrhundert so genannt, weil sie für das Ganze, Allumfassende zuständig war, so die Bedeutung von καθολικός.

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