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Titelcover der aktuelle Ausgabe 5/2020 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Aus aktuellem Anlass stellen wir die folgenden Beitrag zur Verfügung:

Eberhard Schockenhoff
SELBSTBESTIMMTES STERBEN ALS UNMITTELBARER AUSDRUCK DER MENSCHENWÜRDE?
Zum Suizidassistenz-Urteil des BVerfG vom 20. Februar 2020


Herausgeberschaft und Redaktion der COMMUNIO trauern um Eberhard Schockenhoff, der im Juli in Folge eines Unfalls verstorben ist. Über Jahrzehnte schrieb er regelmäßig wichtige Beiträge für diese Zeitschrift.

Unsere aktuelle Ausgabe 5/2020 zum Thema
«NATUR»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Holger Zaborowski
NATUR – GEFAHR, KRISE UND HOFFNUNG

Natur ist ein höchst aktueller Begriff. Diskussionen über die Notwendigkeit eines verbesserten Natur- und Umweltschutzes und die Einsicht in das Gebot der Nachhaltigkeit sind seit langem in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die ökologische Krise hat deutlich gemacht, dass die Natur nicht einfach eine Ressource ist, die man den Interessen des Menschen unterordnen kann. Die Ausbeutung der Natur wird sich irgendwann auch gegen den Menschen richten. Denn auch wir – Menschen – gehören zur Natur. Man kann die «Fridays for Future»-Bewegung aus einer Reihe von Gründen kritisch betrachten. Doch muss man anerkennen, dass sie noch einmal neu die Notwendigkeit, dass wir unser Verhältnis zur Natur überdenken und demgemäß auch handeln und leben, ins Bewusstsein gerufen hat.

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Leseprobe 1
Franziskus von Heereman
HOW DARE WE?
Philosophische Überlegungen zu einem menschlichen Umgang mit der ökologischen Krise

Der Befund einer zu großen Teilen menschengemachten, gefährlichen Erwärmung des Weltklimas ist ein mit naturwissenschaftlichen Mitteln erhobener Befund. Ob dieses Phänomen wirklich stattfindet, warum, in welcher Drastik und wie es sich verlangsamen und aufhalten lässt, sind alles Fragen, die nur von naturwissenschaftlichen Disziplinen bzw. von deren Kombination in einer Klimawissenschaft beantwortet werden können. Wie wir aber angesichts dieser Resultate, Prognosen und Hypothesen als Menschen weiterleben wollen, ist keine naturwissenschaftliche Frage, vielmehr eine ethische. Deswegen können uns die Klimawissenschaften nicht sagen, wie wir leben sollen. Ähnliches erleben wir derzeit in der Corona-Krise: Virologen können nur sagen, was aus virologischen Gesichtspunkten das Beste wäre. Da dies aber nur ein Gesichtspunkt unter vielen ist, können sie eben nicht sagen, was unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte das Beste wäre. Die einzige Wissenschaft, die alle Gesichtspunkte einbezieht, ist die Philosophie. Sie besteht geradezu in der Weigerung einer Einschränkung ihrer Gesichtspunkte, welche Einschränkung alle anderen Wissenschaften zu jeweils der Wissenschaft machen, die sie sind. Sie schaut so auf das Ganze, dass keine der möglichen Perspektiven einfachhin ausgeblendet wird.

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Leseprobe 2
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
NATUR ODER SCHÖPFUNG?
Über einen vergessenen Unterschied

1. Fragestellung und Methode

Alltagssprachlich werden die Wörter Natur und Schöpfung in der Regel (fast) synonym gebraucht. Von «Bewahrung der Schöpfung» sprechen auch Agnostiker, die hinter der Schöpfung keinen Schöpfer oder nur ein Fragezeichen (non liquet) vermuten. Umgekehrt macht im religiösen Wortschatz der flachere Begriff «Umwelt» Karriere: Kirchen setzen «Umweltbeauftragte» ein, Klöster profilieren sich mit Umweltschutz, soll heißen Bioanbau und Verringerung des CO2-Ausstoßes …

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Leseprobe 3
Felix Körner
KIRCHEN, MOSCHEEN, MUSEEN – UND WIEDER MOSCHEEN
Hintergründe der türkischen Umwidmungspolitk

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag1. Die Vielfalt des Konflikts

Die Istanbuler Hagia Sophia ist wieder Moschee; ebenso die Chora-Kirche. Den Applaus und die Buhrufe kann nur einordnen, wer hinter die Kulissen schaut.

Die Agenda des Mustafa Kemal (Atatürk, † 1938) war, eine laizistische Türkei zu schaffen. Durch seine Kulturrevolution werde sich so etwas Vormodernes wie Religion bald erübrigen, hoffte er. Daher unterstellte er die Aufsicht über «religiöse Angelegenheiten» der Staatsregierung. Die dazu gegründete Behörde kümmert sich allerdings nicht um jegliche Religionsangelegenheit, sondern nur um den Islam. Mit den anderen ansässigen Religionen ist in der Türkei das Außenministerium befasst.

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