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Titelcover der aktuelle Ausgabe 3/2020 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Ausgaben-Index 1972 bis heute
Chronologisch- thematische Liste aller Hefte von 1972-heute
Autoren-Index 1972 bis heute
Alphabetische Liste aller Autoren und Ihrer Artikel
Aus aktuellem Anlass stellen wir die folgenden Beiträge zur Verfügung:

Eberhard Schockenhoff
SELBSTBESTIMMTES STERBEN ALS UNMITTELBARER AUSDRUCK DER MENSCHENWÜRDE?
Zum Suizidassistenz-Urteil des BVerfG vom 20. Februar 2020

IKaZ Communio 5/2020


Unsere aktuelle Ausgabe 3/2020 zum Thema
«ORDEN IN UNRUHIGER ZEIT»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Andreas Bieringer
RETTENDE ERINNERUNG: ORDEN IN UNRUHIGER ZEIT

Innerhalb der christlichen Denominationen gehört die Vielfalt der Ordensgemeinschaften zu den katholischen Alleinstellungsmerkmalen. Ihr Einsatz befeuerte von Benedikt von Nursia († 547) bis weit über das Zweite Vatikanische Konzil hinaus alle kirchlichen Reformbemühungen. Am Beginn dieser langen Tradition steht das frühchristliche Mönchtum, dessen Erbe wir bis heute mit den Kirchen des Ostens teilen. Männer und Frauen ließen das gottlose Treiben spätantiker Städte zurück, um in der Abgeschiedenheit der Wüste als Asketen ein neues Ideal von Heiligkeit zu initiieren. Unbesiedeltes Terrain eroberten die Mönche auch im Mittelalter, indem sie weite Teile Europas urbar machten und die Christianisierung nach Kräften vorantrieben. Mit der Gründung der Bettelorden im 13. Jahrhundert kehrten die Orden zurück in die Städte, um das Evangelium zu predigen und schrittweise Bildungseinrichtungen zu etablieren. Die neue Struktur als Personalverband gab ihnen die Möglichkeit, rasch und effektiv auf die geänderten Verhältnisse in Kirche und Gesellschaft zu regieren. Ignatius von Loyola (1491–1556) läutet mit seinen «Exerzitien» die neuzeitliche «Wende zum Subjekt» ein. Die Gründungen der Gegenreformation antworteten auf die neuen Herausforderungen mit einer zunehmenden Spezialisierung und Professionalisierung. Es handelt sich in der Mehrzahl um apostolisch geprägte Orden, in denen eine spezifische Sendung im Vordergrund steht.

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Leseprobe 1
Klaus Vechtel
DER ZEICHENCHARAKTER DES ORDENSLEBENS
Eine offene Frage

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragEinleitung
Die Orden und ihre Tätigkeiten in diakonischen, spirituellen und pädagogischen Bereichen waren eine entscheidende Stütze eines Katholizismus, der seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis hinein in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts den katholischen Glauben als ein stark in sich geschlossenes Milieu kennzeichnete. Die Orden erschienen dabei sowohl als Vorbild für christliches Leben und kirchliches Engagement als auch als Integrationsinstanz, die den Milieukatholizismus förderte und zusammenhielt. Mit dem Wandel dieser kirchlichen Sozialform erscheinen die Orden jedoch kaum noch als ein Vorbild für eine persönliche Lebensentscheidung oder die christliche Lebenskultur insgesamt. Spätestens seit dem Skandal um die sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche und ihren Einrichtungen und dem damit zusammengehenden Vertrauensverlust der Kirche erscheint es fragwürdig, ob die Orden innerhalb der modernen Sozialform der Kirche als kultureller, diakonaler und spiritueller Dienstleisterin auch in Zukunft als «Gütesiegel authentischster kultureller Diakonie»1 wahrgenommen werden. Diese gesellschaftliche und kirchliche Situation führt jedoch auch zu der theologischen Frage: Was macht das Ordensleben theologisch aus? Was unterscheidet die Weise, ein «gottgeweihtes» Leben in einer Ordensgemeinschaft zu führen, von der Weise, wie Menschen durch Taufe und Firmung z.B. als Eheleute ihr Leben Gott weihen? Dem soll im Folgenden nachgegangen werden. Dabei werden unter Orden im Sinne des CIC jene Institute des «durch die Profeß der evangelischen Räte geweihten Leben[s]» (Can 573 §1) verstanden, in denen «die Mitglieder nach dem Eigenrecht öffentliche, ewige oder zeitliche Gelübde […] ablegen und ein brüderliches bzw. schwesterliches Leben in Gemeinschaft führen» (can 607 §2).

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Leseprobe 2
Christine Müller
MITTENDRIN: IM LEBEN. IN DER VERHEISSUNG. IN DER HERAUSFORDERUNG
Missionarisches Ordensleben in Großstädten

Frankfurt am Main. Messestadt, Börsenstadt, ungefähr 750.000 Einwohner aus 177 Nationen, Bankentürme neben Konsumräumen, Vertretungen aller Weltreligionen. Die Stadt atmet Pluralität, Veränderungsbereitschaft, es sind Geschäftsleute, Straßenkünstler, Wohnungslose, Gutbürgerliche anzutreffen – und Ordensleute, mittendrin. Als Teil der Stadt haben sie Anteil an deren Leben, deren Verheißung, deren Herausforderungen. Und sie tragen ihr eigenes Lebenszeugnis, die sie erfüllende Verheißung, die von ihnen ausgehenden Herausforderungen in die Stadt hinein.

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Leseprobe 3
Gerhard Kardinal Müller
DAS ABU DHABI DOKUMENT
Eine katholische Lesehilfe

Während seiner Apostolischen Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate unterzeichnete Papst Franziskus am 4. Februar 2019 zusammen mit dem Groß-Imam von Al-Azahr Ahmad Al-Tayyeb das «Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt». Sensationell ist es, dass zum ersten Mal in der wechselvollen und konfliktreichen Geschichte der beiden größten Glaubensgemeinschaften der Welt mit zusammen drei Milliarden Menschen die höchste Autorität der katholischen Kirche und eine hohe religiöse und akademische Autorität der islamischen Welt einen gemeinsamen Text vorlegen, der von den Angehörigen der beiden Religionen eine Zustimmung beansprucht, die sie in ihrem Gewissen verpflichtet. Für den Katholiken stellt das Dokument zwar keinen Akt des Lehramtes dar, der die geoffenbarten Glaubens- und Sittenlehren betrifft, die er mit «göttlichen und katholischen Glauben» annehmen müsste (LG 25; DV 10). Aber der Papst wird von ihm auch als die höchste Autorität in der Auslegung des natürlichen Sittengesetzes akzeptiert. Deshalb gibt der Text nicht eine Privatmeinung des Papstes wieder, die den Katholiken in seinem Welt- und Selbstverständnis aus dem katholischen Glauben heraus nichts anginge. Deshalb erwarten die Katholiken und auch Christen anderer Konfessionen zurecht eine theologische Einordnung dieses ungewöhnlichen Vorgangs. Folgende Überlegungen sollen eine Lesehilfe sein für jeden Menschen, der im Leben und Sterben seine Hoffnung allein auf Jesus Christus setzt, den «Sohn des lebendigen Gottes» (Mt 16, 16).

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