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Titelcover der aktuelle Ausgabe 4/2020 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Ausgaben-Index 1972 bis heute
Chronologisch- thematische Liste aller Hefte von 1972-heute
Autoren-Index 1972 bis heute
Alphabetische Liste aller Autoren und Ihrer Artikel
Aus aktuellem Anlass stellen wir die folgenden Beitrag zur Verfügung:

Eberhard Schockenhoff
SELBSTBESTIMMTES STERBEN ALS UNMITTELBARER AUSDRUCK DER MENSCHENWÜRDE?
Zum Suizidassistenz-Urteil des BVerfG vom 20. Februar 2020


Herausgeberschaft und Redaktion der COMMUNIO trauern um Eberhard Schockenhoff, der im Juli in Folge eines Unfalls verstorben ist. Über Jahrzehnte schrieb er regelmäßig wichtige Beiträge für diese Zeitschrift.

Unsere aktuelle Ausgabe 4/2020 zum Thema
«PARTIZIPATION»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Thomas Söding
PARTIZIPATION

Mitten in den aktuellen Debatten über Rassismus, über Exklusion und Diskriminierung, die in allen offenen Gesellschaften geführt werden, ist ein Song von Aretha Franklin, der 2018 verstorbenen Soul-Sängerin, in einer bislang unbekannten Version erstmals veröffentlicht worden: ein Solo mit dem Boys Choir of Harlem. Das Lied haben Eliot Kennedy, Bryan Adams und Andrea Ramada geschrieben. 2006 hatte Franklin es im Duett mit Mary J. Bligeeingespielt und dafür 2008 ihren achtzehnten Grammy als «bester Gospel» gewonnen, im 50. Jahr seiner Verleihung. Die neue Version ist 2020 am 10. Juni online gestellt worden, dem Gedenktag der Sklavenemanzipation in den USA. Eine Million Mal ist der Titel aufgerufen worden.

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Leseprobe 1
Thomas Söding
TEILNAHME ALS TEILHABE
Ein paulinischer Leitbegriff der Kirche

Paulus hat die Kirche als Gemeinschaft des Glaubens entdeckt und entwickelt. Er hat verstanden, dass durch den Glauben, der zur Taufe führt und aus der Taufe lebt, alle Grenzen überwunden werden, die durch Geschlecht, Herkunft, Status oder Religion gesetzt werden, so dass eine neue Einheit entsteht, die durch den einen Gott geprägt wird (Gal 3, 26-28; 1 Kor 12, 13; vgl. Kol 3, 11). Der Glaube ist immer eine ganz persönliche Entscheidung, die jeder Mensch nur in Freiheit treffen kann (vgl. Gal 5, 1-13); er ist zugleich eine soziale und kommunikative Größe, weil er mit all den anderen Menschen verbindet, die ihrerseits mit Jesus auf Gottes Wort hören und ihr Herz vom Geist Gottes erfüllen lassen (vgl. Gal 2, 15-16; Röm 1, 8-17).

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Leseprobe 2
Julia Knop
PARTIZIPATION – GETEILTE VERANTWORTUNG IN LITURGIE UND KIRCHE

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragPartizipation» ist ein Begriff, der erst spät Eingang in die Debatte und noch später in die Wirklichkeit der Kirche gefunden hat. Das Lexikon für Theologie und Kirche führt in seiner ersten Auflage aus den 1930er Jahren gar kein entsprechendes Lemma. In der zweiten Auflage aus den 1960er Jahren wird «Partizipation» von Ludger Oeing-Hanhoff als philosophische Frage nach dem Zusammenhang von Einzeldingen und Ideen behandelt.1 Das theologische Gegenstück solcher Überlegungen verantwortete seinerzeit Karl Rahner. Er befasste sich in seinem kurzen Artikel über «Teilhabe» mit dem Bezug von Transzendenz und Immanenz sowie der Denkbarkeit von Schöpfung und Inkarnation. Bis Ende des Jahrhunderts wird Teilhabe in diesem Standardwerk nicht als institutionelles, sondern als abstraktes philosophisches Problem bedacht. Erst in der dritten Auflage des Lexikons wird liturgische Teilhabe unter Buchstabe A: «actuosa participatio»2 aufgerufen. Sechs Bände später, als ginge es um ein völlig anderes Thema, wird unter Buchstabe P schließlich die Partizipation der Gläubigen am kirchlichen Leben behandelt. Das II. Vatikanische Konzil habe mit seiner Theologie des Volkes Gottes und ersten strukturellen Reformen zumindest «einen Anfang gemacht», was geteilte Verantwortung in der Kirche betreffe. Doch sei «das nachkonziliare Bewusstsein der Gläubigen […] [immer noch] mit vorkonziliaren Strukturen konfrontiert; dies führt zu einem erheblichen Problemstau (Ungleichzeitigkeit). Angemahnt ist von der kirchlichen Basis und von der Theologie eine Solidarisierung von Basis und Amt in einer synodalen Kirchenstruktur [– allerdings merke man auch:] Partizipation als Lern- und Veränderungsprozess ist anspruchsvoll.»3

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Leseprobe 3
Franz-Josef Overbeck / Alexander Merkl
KONSTRUKTIVE KONFLIKTKULTUR

1. Die Vielfalt des Konflikts

Konflikte gehören zum Menschsein. Der Mensch als zoon politikon ist immer auch homo confligens. Menschen stoßen mit anderen Menschen zusammen, Gruppen geraten aneinander, Staaten liegen im Streit. Konflikte sind allgegenwärtige Phänomene. Ihr Auftreten ist entsprechend vielgestaltig. Es reicht vom innerlichen und psychischen Konflikt des einzelnen Menschen über den zwischenmenschlichen und innergesellschaftlichen bis hin zum internationalen und weltpolitischen Konflikt.

Diese Vielfalt versuchen Disziplinen wie die Friedens- und Konfliktforschung, die Soziologie oder die Politikwissenschaft wiederum selbst durch einen Plural an divergierenden Konfliktbegriffen und Konflikttheorien einzufangen. Ein übergreifender und abschließender systematischer Konsens ist bislang nicht erreicht. Es mangelt an einem eindeutig definierten und unstrittigen Konfliktbegriff. Schlichtweg zu mannigfach sind die spezifischen Ausprägungen, die Verursachungsfaktoren, die Orte und insbesondere die Ebenen von Konflikten. Das gilt auch für die im Einzelnen involvierten Akteure, wobei die aktiv Beteiligten nicht immer auch die unmittelbar Betroffenen sind. Adjektivische Präzisierungen sollen vielfach für weitere Klärung sorgen. Es wird zwischen symmetrischen und asymmetrischen Konflikten im Blick auf das Verhältnis der Konfliktparteien, zwischen latenten und offen ausgetragenen oder auch, wie der US-amerikanische Konfliktforscher Morton Deutsch in seiner Schrift ‹The Resolution of Conflict› (1973) aufzeigt, zwischen destruktiven und konstruktiven Konflikten unterschieden. Diese Reihung ließe sich nahezu beliebig fortsetzen.

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