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JOACHIM HAKEJoachim Hake
Direktor der Katholische Akademie in Berlin e.V.
URSULA SCHUMACHERUrsula Schumacher
Professorin für Katholische Theologie und Religions-pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
JAN-HEINER TÜCKJan Heiner Tück
Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
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Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Unsere aktuelle Ausgabe 2/2021 zum Thema
«SICHTBARWERDUNG DES UNSICHTBAREN»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
SICHTBARWERDUNG DES UNSICHTBAREN

Der Literaturtheoretiker George Steiner (1929-2020) legte 2001 eine Grammatik der Schöpfung1 vor, eine Abwandlung der klassischen Metapher vom «Buch der Welt». Es handelt sich um den vertrauten Gedanken, die Offenbarung Gottes sei nicht allein in der Schrift, sondern auch und anders in seiner eigenen Schöpfung zu lesen: Es gebe also eine doppelte Ausformung des göttlichen Urwortes. Zur Illustration das zauberhafte Gedicht August von Christine Busta:

Aufgeschlagen
lag es vor mir auf dem Weg.
Das leichteste Buch der Erde,
es hat nur zwei Seiten.
Staunend las ich die magischen Zeichen.
Da erhob es sich in die Lüfte.
Keine Apokalypse.
Drei Worte nur aus der geheimen
Offenbarung des Sommers:
Tagpfauenauge.

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Leseprobe 1
Jean-Luc Marion
CHRISTUS, IKONE DES UNSICHTBAREN GOTTES


Der christliche Glaube muss das, was er glaubt, auch denken können – außer wenn er nur zu glauben meint oder wenn er sich einbildet, etwas zu glauben, ohne zu wissen, was er zu glauben behauptet. Und dieser Glaube glaubt erst, kann erst dann überhaupt irgendetwas glauben, wenn er zugibt (und somit auch versteht), dass Jesus den Titel als Christus (Messias) nur deshalb beanspruchen konnte, weil er sich stets als Sohn des Vaters vorstellte und heute noch vorstellt: «Ich bin im Vater und der Vater ist in mir […] Glaubt mir: Ich bin im Vater und der Vater ist in mir.» (Joh 14,10–11). Der Christus-Titel ist nur insofern sinnvoll und berechtigt, als er von dieser offenkundigen Sohnschaft gestützt wird, die selbst jene ansprechen, die daran Anstoß nehmen. Ja, gerade deswegen, wegen seiner Verbundenheit mit dem Vater, wurde Jesus verurteilt:

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Leseprobe 2
Franz-Josef Bormann
TEKTONISCHE VERSCHIEBUNGEN
Zur Umdeutung des Autonomie- und Würdebegriffs im Rahmen der Debatte um die Suizidassistenz

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragEs ist ein Gemeinplatz der begriffsgeschichtlichen Forschung, dass das Verständnis sprachlicher Ausdrücke einem beständigen Wandel unterliegt. Auch die zentralen Kategorien unserer Moralsprache – wie z.B. Freiheit, Gerechtigkeit, Würde und Autonomie – bestätigen diesen Befund. Wer sich mit ihrer langen und verwickelten Geschichte beschäftigt, der kann nicht nur erkennen, wie sich allmählich bestimmte klassische Sinngehalte herauskristallisiert haben, er wird auch Zeuge von vielfältigen Abgrenzungs- und Anwendungsproblemen, inflationären Ausweitungstendenzen sowie dem gezielten Missbrauch und allmählichen Verfall bestimmter Bedeutungsgehalte. Für eine angemessene Interpretation dieser Phänomene reicht es nicht aus, einzelne Begriffe isoliert für sich zu betrachten und dabei jene komplexen kulturellen Konstellationen auszublenden, die bestimmte Begriffsschemata und Argumentationsformen überhaupt erst hervorgebracht haben. Als wenig hilfreich dürften sich auch Versuche erweisen, diese keineswegs einlinigen Entwicklungen mittels der umstrittenen Kategorie des Paradigmenwechsels1 als eine schematische Abfolge einander ablösender Verständnisweisen zu präsentieren und damit das Nebeneinander unterschiedlicher, teils gegenläufiger Deutungsansätze zu überspielen. Dies gilt umso mehr, als diese Begriffe längst Eingang in unterschiedliche normwissenschaftliche Einzeldisziplinen gefunden und hier ungeachtet aller systematischen Berührungspunkte, wechselseitigen Beeinflussungen und Querverbindungen ein von innerdisziplinären Kontroversen geprägtes Eigenleben entwickelt haben.

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Leseprobe 3
Hans Maier
KRIEG IN EUROPA

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragAm 24. Februar um 05:28 Uhr marschierten russische Bodentruppenan mehreren Stellen in die Ukraine ein. Der Angriff galt, wie sich rasch herausstellte, dem gesamten Land.Auch aus der Luft wurde die Ukraine bombardiert.Zuvor hatte Wladimir Putin in einer Fernsehansprache das Existenzrecht derUkraine als selbständiger Staat in Frage gestellt. UNO-Generalsekretär Guterres sprach von dem schwersten Konflikt in Europa seit Jahrzehnten.

Nach einem Moment der Schockstarre erwachten überraschend schnelldie Gegenkräfte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verhängtedas Kriegsrecht und verkündete die Generalmobilmachung für Wehrdienstleistende und Reservisten. Die Ukraine schloss ihren Luftraum. Ukrainische Soldaten, obwohl den russischen Streitkräften zahlenmäßig weit unterlegen,wehrten sich erfolgreich gegen die Aggression und verlangsamten den Vormarsch der Angreifer – worauf Putin, unter Druck, am vierten Tag des Kriegesein härteres Vorgehen ankündigte und möglichen Gegenkräften in Europapauschal mit atomaren Waffen drohte

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