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Herausgeber und Redaktion
JOACHIM HAKEJoachim Hake
Direktor der Katholische Akademie in Berlin e.V.
URSULA SCHUMACHERUrsula Schumacher
Professorin für Katholische Theologie und Religions-pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
JAN-HEINER TÜCKJan Heiner Tück
Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Unsere aktuelle Ausgabe 3/2021 zum Thema
«DIGITALISIERUNG UND KIRCHE»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Holger Zaborowski
DIGITALISIERUNG UND KIRCHE

Die Digitalisierung gehört zu den viel diskutierten Themen der Gegenwart – nicht zuletzt nach der Corona-Pandemie. Kaum ein Lebensbereich ist von ihr nicht betroffen. Bis in den Alltag hinein wirkt sie sich aus: in der Politik, in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, in den Schulen, in der Verwaltung, in der Arbeitswelt, in den Medien, aber auch in vielfältiger Weise im Privaten. Oft bemerkt man gar nicht, wie sehr die Welt bereits digitalisiert ist. Fluch und Segen liegen dabei nahe beieinander. Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten politischer und gesellschaftlicher Teilhabe und kann eine Vertiefung der Demokratie mit sich bringen. Doch zugleich kann die politische Meinungsbildung in den sozialen Medien auch zu zuvor kaum bekannten Polarisierungen und Verschärfungen führen. Im Gesundheitswesen kann die Digitalisierung dabei helfen, dass ältere Menschen länger ein selbstbestimmtes Leben führen.

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Leseprobe 1
Benedikt Kranemann
DIGITAL EUCHARISTIE FEIERN?
Liturgiewissenschafftliche Anmerkungen zu einer Debatte in Theologie und Kirche


1. Liturgie im digitalen Raum als neue Selbstverständlichkeit

Die Corona-Pandemie hat ein Thema in die Diskussion gebracht, das zuvor in der deutschsprachigen liturgiewissenschaftlichen Debatte eher am Rande eine Rolle spielte: Liturgie im digitalen Raum, oder anders formuliert: die Digitalisierung der Liturgie. Eine solche Diskussion über das Streaming von Gottesdiensten u. Ä. in und nach der Pandemie war nach der umfangreichen wissenschaftlichen Debatte über Fernsehgottesdienste zu erwarten. Dass Liturgie «im Netz» sehr selbstverständlich begegnet, dass viele Gemeinden entsprechende Angebote unterbreiten, dass sich einzelne Gruppen und Initiativen via Skype oder Zoom zu Liturgien treffen, zeigt, wie rasch die Digitalisierung auch die Kirche ergriffen hat. Es kann von einem regelrechten Digitalisierungsschub infolge der Pandemie gesprochen werden. Dieser Prozess nahm an der Basis seinen Ausgang. Gemeinden, Orden, Verbände, einzelne Gruppen und Personen sind initiativ geworden und haben von sich aus Projekte gestartet, und dies ohne Rückversicherung, was erlaubt sei.

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Leseprobe 2
Franz-Josef Bormann
WIE WEITER MIT DER KIRCHLICHEN FRIEDENSETHIK?
Moraltheologische Überlegungen zum russischen Angriff skrieg auf die Ukraine

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der nicht erst am 24. Februar 2022 begann, sondern mit der Annexion der Krim bereits 2014 einen ersten Höhepunkt erlebte, ist vielfach als ‹Zäsur› bezeichnet worden. Eine solche Einschätzung verrät vermutlich weniger über den objektiven Gang der Ereignisse als über unsere – von vielfältigen Selbsttäuschungen, Fehleinschätzungen und Verdrängungen geprägte – subjektive Wahrnehmung derselben. Denn tatsächlich neu ist weder die Brutalität der russischen Kriegsführung, die mit der wahllosen Bombardierung ziviler Einrichtungen sowie der Misshandlung, Vergewaltigung und Folter von Nonkombattanten auf eine vollständige Missachtung des humanitären Kriegsvölkerrechts hinausläuft, noch die bizarre Propaganda, die mit einer Mischung aus dreisten Lügen, gezielter Desinformation und haarsträubender Geschichtsklitterung seit langem Teil der hybriden Kriegsführung Russlands ist. Wer sich noch an die Spur der Verwüstung erinnert, die Putin in Tschetschenien und in Syrien hinterlassen hat, wird unschwer vielfältige Parallelen zum aktuellen Krieg in der Ukraine entdecken.

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Leseprobe 3
Christoph Kardinal Schönborn / Jan-Heiner Tück
«HERR, ZEIGE UNS DEINE WEGE»
Christoph Kardinal Schönborn über theologische Grundlagen, Chancen und Risiken von Synodalität.
Ein Gespräch mit Jan-Heiner Tück

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDer Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn kann auf eine reiche synodale Erfahrung zurückblicken. Bereits in den Pontifikaten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hat er an Bischofssynoden teilgenommen. Bei der Synode über Ehe und Familie 2014/15 hat er erfolgreich als Vermittler gewirkt. Er ist gewähltes Mitglied des Synodenrates und nimmt in dieser Funktion an der Vorbereitung des Synodalen Prozesses der Weltkirche teil, der im Oktober 2021 auf der Ebene der Diözesen begonnen hat. Im Gespräch mit COMMUNIO entwickelt er Überlegungen zur theologischen Grundlegung von Synodalität und äußert sich erstmals öffentlich zum Synodalen Weg in Deutschland. Dabei wirbt er dafür, Fragen der Kirchenreform von der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals deutlicher zu entkoppeln und erinnert an die diachrone Tiefendimension von Synodalität.

Jan-Heiner Tück: Im Moment gibt es den Synodalen Weg in Deutschland und den von Papst Franziskus angestoßenen Synodalen Prozess der Weltkirche. Der Begriff ‹Synodalität› ist in aller Munde, aber nicht alle verstehen ihn gleich. In den Kirchen der Orthodoxie wird er anders verstanden als in den Reformationskirchen. Wie würden Sie zunächst ganz grundsätzlich ‹Synodalität› bestimmen?

Christoph Kardinal Schönborn: Ich möchte den Grundgedanken der Synodalität an zwei Psalmzitaten festmachen. Das eine Zitat stammt aus der Laudes vom Gründonnerstag. Es ist der Psalm 81, da heißt es: «Doch mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört. / Israel hat mich nicht gewollt. // Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen, / und sie handelten nach ihren eigenen Plänen. // Ach, dass doch mein Volk auf mich hörte, / dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen! // Wie bald würde ich seine Feinde beugen, / meine Hand gegen seine Bedränger wenden.» (Ps 81, 12–14) Und das zweite Zitat stammt aus Psalm 25: «Zeige mir, Herr, deine Wege, / lehre mich deine Pfade.» (Ps 25, 4)
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