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Direktor der Katholische Akademie in Berlin e.V.
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Professorin für Katholische Theologie und Religions-pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
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Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
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Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Walter Kardinal Kasper über 60 Jahre II. Vatikanisches Konzil

Unsere aktuelle Ausgabe 5/2021 zum Thema
«MENSCH UND TIER»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Tobias Mayer
MENSCH UND TIER

Ganz selbstverständlich sind wir es gewohnt, zwischen Tieren und Menschen prinzipiell zu unterscheiden. Aber wie weit trägt so eine rasch bestimmte Grunddifferenz? Evolutionsbiologisch käme die Differenz ja recht spät, und ideengeschichtlich ist sie wohl erst bei Aristoteles anzusetzen. Sprache, Selbstbewusstsein, Freiheit, Erinnerung – das sind aus der Perspektive der Menschen einige der Wesensmerkmale, die den Tieren fehlen sollen. Aber was ist mit Emotionen und sozialem Kommunikationsverhalten, mit Empathie und Leidensfähigkeit? Blickt man in die unzähligen jüngeren Publikationen aus Verhaltensbiologie und Kognitionsforschung, so ist unübersehbar, dass die Differenzlinien nicht mehr so einfach gezogen werden können. Die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte seien schlicht revolutionär, heißt es, ein Paradigmenwechsel und eine Perspektivumkehr sei vollzogen worden, die es fortan verunmögliche, Tiere guten Gewissens so zu behandeln, wie es lange Gewohnheit war.

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Leseprobe 1
Martin M. Lintner / Claudia Paganini / Tobias Mayer
TIERETHIK UND THEOLOGIE: GEGENWÄRTIGE HERAUSFORDERUNGEN
Ein Gespräch mit Martin M. Lintner und Claudia Paganini


Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag«Theologie der Tiere» – das ist ein Stichwort, das in den letzten Jahrzehnten in der Theologie aufkam und in den zurückliegenden Jahren durch die Dramatik der Klimakrise noch einmal kräftigen Rückenwind bekam. Früher hätte man unter dieser Überschrift eher exotische Fragen vermutet, wie die nach dem Himmel für Haustiere. Heute verbinden sich mit der Theologie der Tiere umfangreiche (nicht nur ethische) Fragestellungen, die weit in andere Bereiche der Theologie – Schöpfungstheologie, Anthropologie, Moraltheologie – hineinragen. Für COMMUNIO sprach Tobias Mayer über diese Fragen mit der Philosophin Claudia Paganini und dem Moraltheologen Martin M. Lintner.

TOBIAS MAYER: Wie kommt es, dass viele Philosophinnen und Philosophen, Theologinnen und Theologen sich heute mit dem Thema der Tiere beschäftigen, obwohl das nicht zu den ureigenen Aufgaben ihrer Disziplinen gehört? Auch Sie beide haben weder die Biologie noch die Veterinärmedizin als Fachgebiet: Was führt Sie zu diesem Thema?

MARTIN M. LINTNER: Diese Frage ist eine Problemanzeige. Warum sollte die Auseinandersetzung mit den Tieren nicht zu den ureigenen Aufgaben der Theologie gehören? Tiere sind Geschöpfe Gottes und spielen in den Texten der Heiligen Schrift, die ca. 130 Tierarten namentlich nennt, fast durchgehend eine wichtige Rolle. Die Theologie der Schöpfung und allgemein die Deutung der Natur als Schöpfung können gar nicht anders als über die Tiere nachzudenken.

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Leseprobe 2
Thomas Staubli
GOTT UND MENSCH IM BILD DER TIERE
Tiertheologie im «Bildarchiv» Jerusalems

Die systematische Theologie tut sich schwer mit Resultaten der Kulturwissenschaften, zu denen auch jene biblischen Forschungen gehören, die sich intensiv mit Genese und Sinn der «Heiligen Schriften» in ihrem Entstehungskontext auseinandersetzen. Im Zusammenhang mit dem Mensch- Tier-Verhältnis führt sie den Dialog lieber mit einer Naturwissenschaft, die sich ihrerseits schwer tut mit historischen Kategorien. So lassen sich die Konstruktion von geschichtsloser, ewiger Physik/Natur und geschichtsloser, ewiger Metaphysik/Gott leichter aufrechterhalten. Doch die kulturwissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte führten zu einer neuen Wahrnehmung. Die Grenzen zwischen der Geschichte der Atome, Moleküle und ihrer Reaktionen (Chemie), der Organismen (Biologie) und des Organismus Homo sapiens (Historie) sind relative Grenzen geworden. So jedenfalls sieht es der Historiker Yuval Noah Harari in «Eine kurze Geschichte der Menschheit», einem Buch, das auf enorme Resonanz stieß.

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Leseprobe 3
Manfred Spieker
CHRISTLICHE FRIEDENSETHIK UND DER KRIEG IN DER UKRAINE
Warum die Lehre vom gerechten Krieg nicht überholt ist

1. Kritik an der Lehre vom gerechten Krieg

Putins Krieg gegen die Ukraine hat die Friedensethik katholischer und evangelischer Theologen in Verwirrung gestürzt. Genauer, er hat eine seit über 20 Jahren anhaltende Verwirrung ans Licht gebracht. Es gibt unter den Sozialethikern zwar niemanden, der der Ukraine das Recht abspricht, sich gegen die russische Aggression zu verteidigen. Bei der Frage, ob die westlichen Staaten verpflichtet seien, der Ukraine mit Waffen zu helfen, ist dagegen schon mehr Unsicherheit zu spüren. Egal ob wir Waffen liefern oder nicht, «wir werden uns definitiv schuldig machen», meint der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, der auch Vorsitzender der deutschen Kommission Justitia et Pax ist. Machen wir uns wirklich schuldig, wenn wir dem Opfer einer Aggression mit Waffen helfen? Nein, solche Bemerkungen verwirren. Einen Zwang zur Schuld gibt es nicht.

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