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Titelcover der aktuelle Ausgabe 6/2020 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Aus aktuellem Anlass stellen wir die folgenden Beitrag zur Verfügung:

Eberhard Schockenhoff
SELBSTBESTIMMTES STERBEN ALS UNMITTELBARER AUSDRUCK DER MENSCHENWÜRDE?
Zum Suizidassistenz-Urteil des BVerfG vom 20. Februar 2020


Herausgeberschaft und Redaktion der COMMUNIO trauern um Eberhard Schockenhoff, der im Juli in Folge eines Unfalls verstorben ist. Über Jahrzehnte schrieb er regelmäßig wichtige Beiträge für diese Zeitschrift.

Unsere aktuelle Ausgabe 6/2020 zum Thema
«JOHANNES PAUL II.»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Jan-Heiner Tück
BARMHERZIGKEIT – DAS THEOLOGISCHE TESTAMENT VON JOHANNES PAUL II
Statt eines Editorials

Johannes Paul II. wäre in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden. Unvergessen ist, dass er am Ende seines Lebens zu einer Ikone des Gebrechens geworden ist, die auch kirchendistanzierte Kreise und Agnostiker menschlich berührt hat. Seine Hinfälligkeit, sein Nicht-mehr-Sprechen-Können hat er öffentlich gezeigt, als er am Ostersonntag 2005 stumm den Segen orbi et urbi erteilte. Für einen Augenblick hat er so die Imperative der westlichen Kultur, jung, schön, fit und erfolgreich zu sein, heilsam unterbrochen. Vielleicht mehr noch als in seinen unzähligen Ansprachen und Predigten ist er im stummen Leiden zu einem Zeugen der Transzendenz geworden. Der Tod ist nicht der letzte Horizont. Es gibt etwas darüber hinaus. Diese Botschaft, dass das Leben an Lebendigkeit verliert, wenn Altern und Sterben tabuisiert und ausgeblendet werden, ist gerade in Zeiten der Corona-Pandemie von ungebrochener Aktualität.

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Leseprobe 1
Karol Tarnowski
DIE ENTSCHEIDENDE BEGEGNUNG
Erinnerungen an Karol Wojtyła

Wir nannten ihn «Wujek». Wir, also eine Gruppe von Studenten und Studentinnen, vor allem naturwissenschaftlicher und technischer Richtungen, konkreten und exakten Menschen, aber auch einige Künstler gehörten dazu, und ein Philosoph. Karol Wojtyła, damals ein Priester, später der Papst, hatte die Gabe der ungezwungenen Autorität, die aus seinem Inneren ausstrahlte, aus der Tiefe seines Gebets und der intellektuellen Überlegung, der Kontemplation. Zusammen wanderten wir in den Bergen, in Bieszczady und in der Tatra, machten Kajaktouren auf vielen polnischen Flüssen und Seen. Er war ein echter Wanderer, stark, ausdauerfähiger als viele unter uns, konzentriert und selten redselig, aber gesprächsbereit. Ein aufmerksamer Beobachter von Menschen und Natur, mit einem großen Sinn für Humor, der sich besonders bei den gemeinsamen abendlichen Lagerfeuern zeigte, bei Gesprächen und vor allem: beim Singen.

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Leseprobe 2
Hans Hermann Henrix
JOHANNES PAUL II. – «DER BESTE PAPST, DEN DIE JUDEN JE HATTEN»

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragJüdische Trauer um den Papst

Viele jüdische Frauen und Männer in Israel und der ganzen Diaspora hatten Anteil an der Trauer um den nach einem 26-jährigen Pontifikat am 2. April 2005 verstorbenen Papst Johannes Paul II. genommen. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil war für die so belastete Beziehung zwischen Judentum und Christentum eine entscheidende Wende in Angriff genommen worden. Die Entstehung und Verabschiedung der Konzilserklärung Nostra aetate hatte dramatische Züge.1 Die Wirkungsgeschichte dieses Konzilsdokuments ist erstaunlich. Es war vor allem Papst Johannes Paul II., der in seinem langen Pontifikat den Anstoß des Konzils zur Reife brachte und vertiefte. Dabei hatte es in der Reaktion auf seine Wahl zum Papst am 16. Oktober 1978 nicht wenige jüdische Stimmen gegeben, die spontan ihre Besorgnis äußerten und die Frage stellten, ob denn Gutes von einem aus Polen stammenden Papst zu erwarten sei. Der jüdische Argwohn ist weniger als Beweis für einen ausgeprägten polnischen Antisemitismus tauglich; vielmehr ist er Ausdruck des jüdischen Schmerzes, dass ein beträchtlicher Teil des jüdischen Volkes der Gegenwart in Israel und der Diaspora polnische Wurzeln hat und diese Wurzeln so tief durchtrennt sind.

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Leseprobe 3
Markus Tiwald
«PARTING OF THE WAYS»
Wann schieden sich die Wege von Judentum und Christentum?

Die Frage, wann die Wege zwischen Judentum und Christentum auseinandergingen, ist derzeit eines der meistdiskutierten Themen neutestamentlicher Wissenschaft und enthält ein noch kaum genutztes Potential für den interreligiösen Dialog. Die Thematik der Trennung von Judentum und Christentum wird zumeist unter der catchphrase «Parting of the Ways» abgehandelt. Wann aber schieden sich die Wege tatsächlich?

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