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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2021 zum Thema
«ABSCHIED VON DER HELLENISIERUNG?»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Jan-Heiner Tück
ABSCHIED VON DER HELLENISIERUNG?

Als Paulus auf seiner Missionsreise die Schwelle zwischen Orient und Okzident erreichte, hatte er, so erzählt es die Apostelgeschichte, eine nächtliche Vision. «Ein Mazedonier stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!» (Apg 16,9). Paulus überquert daraufhin den Bosporus und bringt das Evangelium nach Griechenland. Das ist ein epochales Ereignis, das die Geschichte Europas verändern wird. Denn mit der geographischen Grenzüberschreitung ist zugleich eine theologische Übersetzungsaufgabe verbunden: Das Evangelium von Jesus, dem Messias und Herrn, muss ab jetzt in Kategorien des hellenistischen Denkhorizonts ausbuchstabiert werden. Wie aber soll das gehen, ohne dass beim Vorgang des Übersetzens Wichtiges verlorengeht und der traduttore zu einem traditore wird?

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Leseprobe 1
Notger Slenczka
«DER RANZIGE ARISTOTELES»
Martin Luthers Stellung zum hellenistischen Erbe der altkirchlichen Theologie


Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragIn seiner sogenannten Regensburger Rede hat Benedikt XVI.1 durch ein Zitat den vieldiskutierten Eindruck hervorgerufen, er habe den Islam herabgewürdigt. Dass dem Papst dies fernlag, muss man nicht noch einmal betonen. Allerdings ist seltener notiert und häufiger beschwiegen worden, dass Benedikt sich viel eindeutiger als vom Islam vom Protestantismus und der dort vollzogenen ‹Enthellenisierung› des Christentums und der damit angeblich vollzogenen Aufkündigung der Harmonie von Vernunft und Glaube distanziert (7). Das Thema der Rede war die Auseinandersetzung mit den Traditionen, die den Glauben in den Gegensatz zur Vernunft stellen und damit einem säkularistischen Verständnis der Wissenschaft den Weg ebnen (8f.). Und von dieser Kritik ist nicht einfach ‹nur› der liberale Protestantismus der Gegenwart in Gestalt der These Adolf von Harnacks gemeint, der eigens genannt wird; vielmehr zeichnet der Papst eine geistesgeschichtliche Linie der in den ersten Jahrhunderten grundgelegten Harmonie des christlichen Glaubens mit dem griechischen Geist nach, die insbesondere nach der Wiederentdeckung des Aristoteles ausgearbeitet, aber schon im vorreformatorischen Nominalismus in Frage gestellt wird.

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Leseprobe 2
Margit Eckholt
CHALKEDON – NICHT MEHR VERMITTELBAR?
Kontextuelle Theologien, ihre neuen Paradigmen und das Erbe der altkirchlichen Christologie


1. Postkoloniale Anfragen, die Debatte um die «Hellenisierung» und die Rückfrage nach Jesus Christus

Über die post- und dekolonialen Methodiken, die in den letzten Jahren immer mehr auch in Theologie und Philosophie im europäischen Kontext rezipiert werden, wird die Debatte um die «Hellenisierung» christlichen Glaubens in einen globalen Zusammenhang gestellt und in einer grundsätzlichen Anfrage an das europäische philosophische Erbe zugespitzt. Die Debatte selbst hat angesichts neuer historisch-kritischer Methodiken und der Rückfrage nach dem «historischen Jesus» die Theologie der Moderne begleitet und in der These von Adolf von Harnack Anfang des 20. Jahrhunderts in einer besonderen Weise ihren Ausdruck gefunden in der grundsätzlichen Zurückweisung der metaphysischen Denktraditionen der griechischen Philosophie, über deren Rezeption es zur Ausgestaltung des christlichen Dogmas auf den ökumenischen Konzilien der Antike gekommen ist. Exegetische, kirchenhistorische und systematisch-theologische Studien der letzten Jahrzehnte haben diese These in ihrer Einlinigkeit zurückgewiesen, aber mit den «neuen» Stimmen aus den verschiedenen Ortskirchen, die im Rückgriff auf asiatische, afrikanische und indigen-lateinamerikanische kulturelle und religiöse Traditionen neue theologische Vorstellungen und Begriffe entwickeln, erhält die Debatte um die «Hellenisierung» und damit die Rückfrage nach der Gestaltwerdung des christologischen Dogmas, wie es vor allem auf dem Konzil von Chalkedon seinen Ausdruck findet, eine neue Dimension.

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Leseprobe 3
Walter Kardinal Kasper
JESUS CHRISTUS IN DER WELT VON HEUTE BEZEUGEN
Reflexionen zur Christologie

Es ist mir eine Freude, zur Eröffnung des akademischen Jahres* über ein Thema zu sprechen, das mich seit Anfang meines theologischen Wegs beschäftigt. Als junger Gymnasiast wurde für mich das Buch Der Herr von Romano Guardini prägend. Mein eigenes Buch Jesus der Christus, habe ich in der Nachkonzilszeit vor fast 50 Jahren geschrieben. So ist es für mich eine Freude, heute nochmals über ein Thema nachdenken zu können, das in meiner persönlichen Lebensgeschichte und das für jeden Christen von fundamentaler Bedeutung ist.

Seit meiner ersten Beschäftigung mit der Christologie ist viel Wasser den Tiber hinabgeflossen. Viele biblisch-exegetische, historische sowie systematische Fragen stellen sich neu. Doch die Grundfrage ist die gleiche. Jesus hat sie seinen Jüngern bei Caesarea Philippi auf dem Weg nach Jerusalem gestellt. «Für wen halten mich die Leute?» In dieser ernsten Situation ging es Jesus nicht um neueste Umfrage- und Beliebtheitswerte. Jesus fragt: «Ihr aber, für wen haltet ihr mich?» (Mk 8,27–30 par.). Diese Frage richtet sich an jeden von uns. Wir heißen Christen, weil wir auf Jesus Christus getauft. sind. Das Bekenntnis zu Jesus Christus ist unsere christliche Identität.

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